{"id":3977,"date":"2022-09-23T16:14:00","date_gmt":"2022-09-23T14:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/europadonna.ch\/?p=3977"},"modified":"2025-08-04T21:58:34","modified_gmt":"2025-08-04T19:58:34","slug":"gesunde-ernaehrung-von-a-z-von-n-wie-nektarine-owie-olive-und-p-wie-paprika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europadonna.ch\/it\/gesunde-ernaehrung-von-a-z-von-n-wie-nektarine-owie-olive-und-p-wie-paprika\/","title":{"rendered":"Gesunde Ern\u00e4hrung von A-Z: von (N) wie Nektarine, (O)wie Olive und (P) wie Paprika"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"3977\" class=\"elementor elementor-3977\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-55487cad e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"55487cad\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4b5ff493 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4b5ff493\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<p><strong>Ein Beitrag von <\/strong>Francisca Marthaler, BSc Ern\u00e4hrungsberaterin FH SVDE<br>Ines Baltissen, BSc Ern\u00e4hrungsberaterin FH SVDE und Delegierte EUROPA DONNA Schweiz<\/p>\n\n\n\n<p>Die Blogserie unserer Ern\u00e4hrungsberaterinnen ist bereits in der 2. H\u00e4lfte des Alphabets angelangt. Welche gesunden Informationen Euch Ines und Francisca zu Nektarinen, Oliven und Paprika mitzuteilen haben, erfahrt ihr gleich hier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\" style=\"border-left-color:var(--wp--preset--color--black);border-left-width:2px\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>\u00abDer Weg zur Gesundheit f\u00fchrt durch die K\u00fcche, nicht durch die Apotheke.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2014 Sebastian Kneipp<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">N wie Nektarine<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Die Nektarine ist das Resultat einer spontanen Mutation des Pfirsichs. Pfirsichb\u00e4ume tragen daher manchmal Nektarinen und umgekehrt. Aus einem Nektarinenkern kann sogar ein Pfirsichbaum wachsen. Die Nektarine enth\u00e4lt weniger Wasser als der Pfirsich. Es gibt \u00fcber 3000 verschiedene Pfirsich- und Nektarinen-Sorten. Beide geh\u00f6ren zur Familie der Rosaceae. Zu dieser Gruppe geh\u00f6ren auch \u00c4pfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen und Kirschen. Obwohl die Fr\u00fcchte sich im Aussehen und Geschmack unterscheiden, haben sie doch etwas gemeinsam. Sie enthalten grosse Mengen von Hydroxyzimts\u00e4uren, insbesondere Chlorogens\u00e4ure und Neochlorogens\u00e4ure. Es wird angenommen, dass diese Gruppe von Polyphenolen f\u00fcr die krebshemmenden Eigenschaften mitverantwortlich ist.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-oEaGiyEjQyY-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3979\" srcset=\"https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-oEaGiyEjQyY-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-oEaGiyEjQyY-300x199.jpg 300w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-oEaGiyEjQyY-768x511.jpg 768w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-oEaGiyEjQyY-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-oEaGiyEjQyY-2048x1362.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Chlorogens\u00e4ure-Gehalt der Fr\u00fcchte der Familie Rosaceae:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4pfel: 119mg\/100g<br>Birnen: 59mg\/100g<br>Pflaumen:&nbsp;44mg\/100g<br>Nektarinen:&nbsp;28mg\/100g<br>Pfirsiche:&nbsp;24mg\/100g<br>Aprikosen:&nbsp;17mg\/100g<br>Kirschen:&nbsp;12mg\/100g<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Andres-Lacueva, C. et al., 2009<\/p>\n\n\n\n<p>Chlorogens\u00e4ure geh\u00f6rt zu den sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen und stellt in diesem Rahmen in der Pr\u00e4vention von Tumorerkrankungen einen positiv zu bewertenden Bestandteil der gesunden Ern\u00e4hrung dar. Da erst In-vitro Daten eine g\u00fcnstige Wirkung auf Tumorzellen versprechen, k\u00f6nnen auf Grund des geringen Datenmaterials noch keine Empfehlungen f\u00fcr den gezielten medikament\u00f6sen Einsatz von Chlorogens\u00e4ure gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gem\u00e4ss <em>Prof. Dr. Med. Richard B\u00e9liveau und Dr. med Denis Gingras <\/em><\/strong><em>aus dem Buch Krebszellen m\u00f6gen keine Himbeeren S. 227<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00abDie spezielle antikarzinogene Wirkung von Pfirsichen und Nektarinen wurde bis jetzt noch kaum untersucht, aber die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend. So k\u00f6nnen Extrakte, welche Chlorogen- und Neochlorogens\u00e4uren enthalten, das Wachstum von Brustkrebszellen stoppen. In pr\u00e4klinischen Modellen schl\u00e4gt sich diese Hemmwirkung in einem bedeutenden R\u00fcckgang des Tumorwachstums und der Metastasenbildung nieder und das bereits bei Polyphenolmengen, die m\u00fchelos durch die Ern\u00e4hrung erreicht werden k\u00f6nnen (zwei Pfirsiche). Diese Beobachtungen stimmen mit neuen Studien \u00fcberein, die zeigen, dass der regelm\u00e4ssige Verzehr von Pfirsichen und Nektarinen mit einem deutlichen R\u00fcckgang (40%) bestimmter Arten von Brustkrebs verbunden ist.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn einige Studien eine positive Wirkung der Chlorogen- und Neochlorogens\u00e4ure aufzeigen, darf dies unter keinen Umst\u00e4nden als Ersatz f\u00fcr eine konventionelle Krebstherapie angesehen werden. Es handelt sich hier um <strong>In-vitro Daten<\/strong>, welche leider nicht 1:1 auf den menschlichen K\u00f6rper \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen. <strong>Unser K\u00f6rper ist ein komplexes System, bei welchem verschiedenste Faktoren mitspielen und noch vieles nicht erforscht ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiter enth\u00e4lt die Nektarine folgende wichtige Inhaltsstoffe:<br>Vitamin E, Beta-Carotin, Magnesium und sehr viel Kalium, gut 200mg\/100g (im Vergleich: Apfel 107mg\/100g). Kalium steuert u.a. unsere Herzfunktion.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">O wie Olive<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Bereits die alten Griechen verehrten den Olivenbaum als heiligen Baum der G\u00f6ttin Athene. Er w\u00e4chst bevorzugt in warmen Klimazonen. Olivenb\u00e4ume k\u00f6nnen mehrere hundert Jahre alt werden. Der \u00e4lteste bekannte Baum auf Kreta wird auf \u00fcber 2000 Jahre gesch\u00e4tzt! 90% der Oliven werden zu Oliven\u00f6l gepresst, nur 10% gelangen als Speiseoliven auf den Tisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt bis zu 1000 verschiedene Sorten von Oliven. Einige kommen nur in einzelnen D\u00f6rfern vor. Sie unterscheiden sich durch Form, Gr\u00f6sse, Farbton und Geschmack. Ihr Aroma ist abh\u00e4ngig von Klima, Bodenbeschaffenheit und Reifegrad.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-bavD_RW9pTQ-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3980\" srcset=\"https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-bavD_RW9pTQ-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-bavD_RW9pTQ-300x200.jpg 300w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-bavD_RW9pTQ-768x512.jpg 768w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-bavD_RW9pTQ-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-bavD_RW9pTQ-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Farbe der Oliven ist keine Frage der Sorte, vielmehr verf\u00e4rben sie sich mit zunehmender Reife von gr\u00fcn \u00fcber violett bis schwarz. Die l\u00e4ngere Reifezeit sorgt f\u00fcr einen intensiveren Geschmack. Auch k\u00f6nnen sich durch die l\u00e4ngere Reifung mehr sekund\u00e4re Pflanzenstoffe bilden. Bei der Reifung der Olive wird Fett aufgebaut. Dies ist der Grund, weshalb die reife schwarze Olive mehr Fett und somit auch mehr Kalorien enth\u00e4lt als die unreife gr\u00fcne Olive.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Teil werden Oliven auch nachtr\u00e4glich geschw\u00e4rzt. Sie m\u00fcssen mit den E-Nummern E579\/E585 gekennzeichnet sein oder den Vermerk \u00abgeschw\u00e4rzt\u00bb enthalten. Ihre Inhaltsstoffe entsprechen dann eher den gr\u00fcnen Oliven. Oliven enthalten Phosphor, Kalzium, Natrium, Eisen, Magnesium und Zink, die Vitamine B1, B2, B6 C. E, K, Fols\u00e4ure und Beta-Carotin sowie sekund\u00e4re Pflanzenstoffe wie Polyphenolen und Sterinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Roh sind Oliven aufgrund ihrer Bitterstoffe nicht zu geniessen. Die Industrie benutzt Natronlauge, in welche die Oliven eingelegt werden. Diese Methode ist schnell und effizient. Die Oliven k\u00f6nnen auch in Wasser eingelegt werden. Wichtig ist, dass sie v\u00f6llig mit Wasser bedeckt sind und das Wasser alle 2\u20133 Tage gewechselt wird. Nach wenigen Wochen (ca. 1 Monat) verlieren die Fr\u00fcchte ihre Bitterstoffe. Danach sollten sie noch f\u00fcr eine Woche in einer Salzlake eingelegt werden (ca. 100g Salz pro Liter Wasser).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Oliven\u00f6l<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus 90% der Oliven wird Oliven\u00f6l gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oliven\u00f6l wird bei Raumtemperatur (kaltgepresst, unter 27 Grad) aus zermahlenen Oliven ausgepresst. Dieses \u00d6l wird als natives Oliven\u00f6l bezeichnet. Es stammt aus der ersten Pressung. Es ist von besonders hoher Qualit\u00e4t und hat einen leicht fruchtigen Geschmack. Es sollte nur bis max. 180 Grad erhitzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hochwertiges Oliven\u00f6l erkennt man daran, dass es beim Konsumieren im Hals ein Stechen oder Kratzen ausl\u00f6st. Dies ist auf das Polyphenol Oleocanthal zur\u00fcckzuf\u00fchren, welches diese besondere Eigenschaft hat. Je mehr es \u00abbeisst\u00bb, desto h\u00f6her ist der Anteil an Oleocanthal. Oleocanthal wirkt entz\u00fcndungshemmend und antioxidativ. Es wurden Studien <strong>In-vitro<\/strong> durchgef\u00fchrt, bei welchem Oleocanthal Krebszellen abt\u00f6tet und dabei den gesunden Zellen keinerlei Schaden zuf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Oliven\u00f6l von minderwertigem Geschmack wird raffiniert und teilweise mit nativem Oliven\u00f6l gemischt. Wie auch die Olive ist das \u00d6l besonders reich an einfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren und enth\u00e4lt bis zu \u00fcber 70% der sogenannten \u00d6ls\u00e4ure.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Richtige Lagerung vom Oliven\u00f6l:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders das kaltgepresste Oliven\u00f6l sollte stets dunkel und k\u00fchl (bei 6\u201310 Grad) gelagert werden, damit das lichtempfindliche Vitamin E nicht zerst\u00f6rt wird. Schmeckt ein \u00d6l ranzig, sollte es nicht mehr konsumiert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>P wie Paprika<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Urspr\u00fcnglich kam die Gem\u00fcsepaprika aus den Tropen Amerikas. Sie wurde seit 4000\u20136000 Jahren kultiviert und von den Spaniern nach Europa gebracht. Erst sp\u00e4ter gedieh die Paprika als Gew\u00fcrzpflanze in warmen L\u00e4ndern und ersetzte den \u201eechten\u201c asiatischen Pfeffer Europaweit als \u201espanischen Pfeffer\u201c. Seit Ende des 16. Jahrhunderts galt Ungarn als Intensivanbauregion. Mittlerweile werden die gr\u00fcnen, gelben, orangen, roten bis blauvioletten Beerenfr\u00fcchte in allen warmen L\u00e4ndern im Freiland und in k\u00fchleren Regionen in Treibh\u00e4usern kultiviert.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-iysql-xjvhk-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3981\" srcset=\"https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-iysql-xjvhk-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-iysql-xjvhk-300x200.jpg 300w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-iysql-xjvhk-768x512.jpg 768w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-iysql-xjvhk-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/europadonna.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/unsplash-image-iysql-xjvhk-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Unsere nicht scharfe Gem\u00fcsepaprika, die Peperoni, entstand vor ca. 120 Jahren durch intensive Z\u00fcchtung. Je nach Farbe variiert der Inhalt diverser Vitamine und sekund\u00e4rer Pflanzenstoffe: Die Gr\u00fcnen, unreifen Fr\u00fcchte enthalten mehr Vitamin C als die reiferen gelben bis roten Schoten, diese jedoch trumpfen mit h\u00f6heren Betacarotinwerten. Beide Stoffe wirken antikanzerogen, antioxidativ, immunmodulierend und entz\u00fcndungshemmend. Vitamin C ist stark hitzeempfindlich, weshalb dieses Gem\u00fcse auch m\u00f6glichst roh verzehrt werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Je sch\u00e4rfer die Paprika, desto h\u00f6her ihr Gehalt an Capsaicin, einem Alkaloid, welches zu den sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen z\u00e4hlt. Capsaicin hat eine antibiotische Wirkung und sch\u00fctzt Speisen vor dem raschen Verderben. Durch verschiedene chemische Reaktionen wird beim Genuss unser Stoffwechsel angeregt, die Durchblutung verbessert und Endorphin, unser Gl\u00fcckshormon ausgesch\u00fcttet (\u201ePepper-High\u201c). In Tierversuchen konnte dadurch der Blutdruck gesenkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Peperoni d\u00fcrfen in allen Farben m\u00f6glichst auch roh unsere Speisen bunt f\u00e4rben. Wer es scharf mag und nicht allergisch reagiert, darf sich mit Vorsicht an die verschiedenen Chilis wagen. Einfacher geht das mit Chilipulver, welches gut dosiert werden kann. Wird das Brennen im Mund zu stark, kann mit Milch oder Joghurt abgeholfen werden. Capsaicin ist fettl\u00f6slich. Deshalb hilft Wasser trinken nicht. Der Capsaicin-Gehalt wird in Scoville Heat Units (SHU) Sch\u00e4rfe angegeben. 0 SHU entspricht keiner Sch\u00e4rfe, 16 Mio. SHU sind reines kristallines Capsaicin. Wie urspr\u00fcnglich gesagt gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Capsaicin regt beispielsweise die Magensaftproduktion an und hilft damit bei der Verdauung fettreicher Speisen. Zuviel davon kann jedoch ein Magenbrennen verst\u00e4rken. Von Mutproben mit den sch\u00e4rfsten Fr\u00fcchtchen wird abgeraten.&nbsp;\u00a0<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Welche Obstsorten, Gem\u00fcse und Gew\u00fcrze sich in der n\u00e4chsten Serie unter den Buchstaben Q\u2013S befinden, erfahrt ihr im n\u00e4chsten Quartal.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Blogserie unserer Ern\u00e4hrungsberaterinnen ist bereits in der 2. H\u00e4lfte des Alphabets angelangt. 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